Die Grundpfeiler der Ausbildung


I. Künstlerischer Ausdruck

Wichtig ist uns die Vermittlung einer künstlerisch intuitiven Sicht-, Denk- und Handlungsweise, die Entwicklung des Empfindungs- und Vorstellungsvermögens (Eindruck / Ausdruck) sowie die Erarbeitung sensibler handwerklich-technischer Fähigkeiten.

Der dramatische Stoff wird sowohl für die Kamera als auch für die Bühne angeeignet. Entscheidend für die künstlerische Wertigkeit ist der Stil. Zusätzlich fördert die praktische Auseinandersetzung mit historischen und zeitgenössischen Darstellungsformen die Stilsicherheit und dient als Grundlage für die Erarbeitung des persönlichen Ausdrucks.


II. Lernen unter Produktionsbedingungen

Proben- und Aufführungserfahrung, Drehtage, Konzepterarbeitungen, Dramaturgische Übungen, Umgang mit Publikum sowie Praxisbezug im technischen und organisatorischen Bereich sind zentrale Bestandteile des Unterrichts. Acht Semester lang begleiten selbstständige Proben und selbst erarbeitete Produktionen der Studierenden die üblichen Unterrichtsstunden.


III. Theoretische Fundierung

Der Unterricht ist methodenorientiert, fächerübergreifend und verbindet  durchgehend Theorie und Praxis, ohne die poetische Dimension des Ausdrucks zu vernachlässigen. Vermittelt werden Theater-, Film-, Musik- und Kunstgeschichte auf höchstem Niveau. Zudem Dramaturgien des Theaters, des Films, der TV-Serie, des Tanzes und anderer neuer Medien.