Athanor e.V.

Satzung:

des Vereins „Athanor“ zur Förderung der Kunst des Theaters

Name und Sitz des Vereins:

  • Der Verein führt den Namen „Athanor“, Verein zur Förderung der Kunst des Theaters, und hat seinen Sitz in München. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden. Der Verein ist unter VR 9463 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes München eingetragen. Der Sitz kann durch den Vorstand mit Zustimmung des Beirates verlegt werden.
  • Das Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr.

Zweck des Vereins

  • Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
  • Der Verein verfolgt durch sein Wirken unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst des Theaters und der damit zusammenhängenden Volks- und Berufsbildung.
    • Die Förderung der Bekanntmachung der Kunst des Theaters durch Vorträge, Vorführungen, organisierten Besuch von deutschen und ausländischen Theateraufführungen, wie auch durch die Veröffentlichung von Büchern und Zeitschriften über die Kunst des Theaters.
    • Die Verwirklichung neuer spezialisierter Ausbildungsformen für alle Bereiche der darstellenden Kunst in Form von Fortbildung und Berufsbildung (Fachakademie).
    • Die Unterstützung der Entwicklung neuer theatralischer Formen.
    • Die Schaffung von Voraussetzungen für ein künftiges Labor zur Untersuchung des Theatralischen, in Zusammenarbeit mit Künstlern sowie auch mit Geistes- und Naturwissenschaftlern.

Tätigkeit des Vereins

  • Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  • Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft endet:
  • Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand oder eine von ihm bevollmächtigte Person nach freiem Ermessen.
  • Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die diese Satzung anerkennt und sich für ihre Ziele einsetzt.
    • durch Tod
    • durch Austritt
    • durch Ausschluss

Der Austritt ist dem Verein schriftlich zu erklären und wird wirksam mit dem Eingang der Austrittserklärung beim Vorstand.

  • Der Ausschluss erfolgt:
    • bei Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins,
    • bei Verzug mit der Leistung des Jahresbeitrages von mehr als 3 Monaten.
  • Ein Anspruch auf Rückzahlung der Beitragssumme besteht nicht.
  •  Freunde des Vereins sind natürliche oder juristische Personen, Gesellschaften, Körperschaften und andere Institutionen des kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens, die die Interessen des Vereins durch finanzielle Zuwendungen unterstützen; sie sind nicht Mitglieder des Vereins.

Organe des Vereins

  • Die Organe des Vereins sind:
    • Der Vorstand
    • Der Beirat
    • Die Mitgliederversammlung

Der Vorstand

  • Der Vorstand besteht aus:
    • dem Präsidenten,
    • dem Stellvertreter des Präsidenten,
    • dem Sekretär.
  • Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit, bzw. Stimmenthaltung eines Vorstandes, entscheidet die Stimme des Präsidenten.
  • Jeder Vorstand kann allein nach außen tätig werden und den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB vertreten. Mit Wirkung für das Innenverhältnis soll der Stellvertreter des Präsidenten erst tätig werden, wenn der Präsident verhindert ist und der Sekretär erst tätig werden, wenn der Präsident und der Stellvertreter des Präsidenten verhindert ist.
  • Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins; ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse. Entstehende Aufwendungen werden erstattet.
  • Der Vorstand entscheidet über die Vergabe der Geschäftsführung.
  • Die Amtszeit des Vorstandes beträgt drei Jahre, es sei denn die Mitgliederversammlung beschließt eine andere Amtszeit.
  • Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.
  • Der Vorstand hat den Beirat über wesentliche Ereignisse zu unterrichten sowie Anfragen des Beirates zu beantworten.

Der Beirat

  • Die Mitgliederversammlung wählt den Beirat.
  • Der Beirat soll mindestens 3 jedoch nicht mehr als 5 Personen umfassen.
  • Der Beirat unterstützt und berät den Vorstand.
  • Der Beirat entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Beirat ist    beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

Die Mitgliederversammlung

  • Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand einberufen. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder unter Angabe des zur Beratung zu stellenden Gegenstandes es verlangen.
  • Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Rundschreiben an die Mitglieder. Die Ladungsfrist beträgt zwei Wochen. Mit der Einberufung soll gleichzeitig die Tagesordnung bekanntgegeben werden.
  • De Mitgliederversammlung beschließt über alle Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht in die Zuständigkeit des Vorstandes oder des Beirates fallen. Der Mitgliederversammlung obliegen:
    • die Genehmigung des Haushaltsplans und die Feststellung des Jahresabschlusses,
    • die Festsetzung des Mitgliederbeitrags,
    • der Beschluss über die Auflösung des Vereins,
    • die Entlastung des Vorstandes,
    • die Änderung der Satzung.
  • Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit, wenn nicht das Gesetz eine andere Mehrheit vorsieht.
  • Bei der Beschlussfassung hat jedes erschienene Mitglied eine Stimme; abwesende Mitglieder sind nicht stimmberechtigt.
  • Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorstand.
  • Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung muss der Vorstand eine Niederschrift anfertigen, die von mindestens einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist. Sie soll Ort und Zeit und den wesentlichen Inhalt der Versammlung ausweisen.
  • Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal pro Jahr einzuberufen.

Vereinsvermögen

  • Das Vereinsvermögen darf nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
  • Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Ermächtigung

Der Vorstand ist ermächtigt, eventuelle Beanstandungen durch das Registergericht oder das Finanzamt durch Satzungsänderungen zu beheben.

Von der Mitgliederversammlung beschlossen am 27.03.2013