Aufnahmeprüfung

Die Aufnahme an der Athanor Akademie setzt eine künstlerische Begabung voraus, die in der Aufnahmeprüfung ermittelt wird. Zur Aufnahmeprüfung werden Kandidaten zugelassen, die

a) im Alter zwischen 17 und 24 Jahren sind;

b) einen mittleren Schulabschluß vorweisen;

c) die deutsche Sprache ausreichend beherrschen;

d) eine gesundheitliche Eignung für die gewählte Fachrichtung nachweisen.

Bei deutlicher Begabung kann die Prüfungskommission Ausnahmen zu Punkt a) beschließen.

Bewerbung: Der Bewerber hat einen Aufnahmeantrag einschließlich der erforderlichen Unterlagen für die angestrebte Fachrichtung einzureichen. Die Akademie gibt dem Bewerber dann bekannt, wann die Aufnahmeprüfung stattfindet.

Die Bewerbungen können ab 1. Juli 2010 eingereicht werden. Die Aufnahmeprüfungen finden ab Oktober 2010 ca. alle drei bis vier Wochen statt. Den Termin für Ihre Aufnahmeprüfung teilt Ihnen das Sekretariat nach Eingang der Bewerbung schriftlich per Email mit. Die Prüfungsgebühr beträgt 50 €. Der Studienbeginn ist im Februar 2011.
Die erste Aufnahmeprüfung findet am 1./2. Oktober statt.
Bitte halten Sie vor einer Einreichung Rücksprache im Sekretariat der Akademie.

Zulassungsverfahren: Die Aufnahme erfolgt nach bestandener Aufnahmeprüfung. Für die endgültige Aufnahme ist das Bestehen der Probezeit von einem Semester erforderlich.

Die Prüfung für Schauspiel besteht aus:

a) der selbstgewählten Darstellung von drei Monologen (einer davon aus einem klassischen Theaterstück, die anderen beiden wahlweise aus einem klassischen oder zeitgenössischen Stück).

b) Improvisationsaufgaben auf Verlangen der Prüfungskommission zur Beurteilung von künstlerischer Sensibilität, körperlichem Ausdruck, Musikalität, Beobachtungs- und Gestaltungsfähigkeiten.

Die Prüfung für Regie besteht aus:

a) der selbstgewählten Darstellung von einem oder zwei Monologen (wahlweise aus einem klassischen oder zeitgenössischen Stück).

b) einem Inszenierungskonzept, das den Handlungsbogen eines Theaterstückes (keine selbst verfassten Stücke) oder eines Filmes (keine Filmanalyse eines fremden Filmes) beschreibt und auf die ästhetische Gesamtgestaltung (Kostüme, Bühnenbild, Licht, Ton, ggf. Kamera) eingeht sowie eine Episode (Szene, Höhepunkt, o.a.) in ihrem dramaturgischen Ablauf, wie auch in ihrer Funktion und Ästhetik, näher darlegt.
Dieses Konzept ist schriftlich mit dem Aufnahmeantrag einzureichen.

Der Text ist jeweils zur Aufnahmeprüfung mitzubringen.

Prüfungsablauf:
Die Prüfung wird in zwei Stufen durchgeführt.

Vorauswahl: Die Kandidaten/innen stellen ihr Vorsprechrepertoire bzw. ihre Regiekonzeption vor.

Endauswahl: Die Prüfung besteht aus Übungen und Proben der Kandidaten/innen mit den Dozenten der Prüfungskommission anhand ihres Vorsprechrepertoires bzw. der vorgelegten Regiekonzeption.

Zur Aufnahmeprüfung werden die Kandidaten gruppenweise (meist 6-8 Kandidaten) für zwei Tage (i.d.R. Freitag und Samstag) nach Burghausen eingeladen. Die Einladung zur Prüfung ergeht schriftlich, nach Einreichung des Antrags und ist vom Kandidaten fristgerecht schriftlich zu bestätigen. Die Prüfungsgebühr ist rechtzeitig vor der Prüfung zu überweisen. Eine Kopie des Bankbeleges ist mit der Bestätigung einzureichen. Die Gebühr ist nach erfolgter Bestätigung des Prüfungstermins nicht mehr erstattbar.

Im Verlauf der Prüfung wird mit jedem Kandidaten an seiner Vorsprechrolle und - bei den Regiebewerbern - am Inszenierungskonzept gearbeitet; es werden Improvisationsübungen und Bildinterpretationen gestellt, rhythmisch-musikalische Fähigkeiten erprobt und ausführliche Gespräche über ästhetische Auffassungen, künstlerische Vorstellungen und berufliche Ziele geführt.

Wir hoffen, dass es uns in der eher ungewöhnlich langen Zeit, die wir der Aufnahmeprüfung jedes Einzelnen einräumen, und in der intensiven Zusammenarbeit mit den Dozenten besser gelingt, Ängste und Hemmungen zu überwinden, um die Begabung und Fähigkeiten der Kandidaten freizulegen.

Bitte bereiten Sie sich auf die Prüfung möglichst selbständig vor. Denn es zählt in erster Linie der persönliche Charakter Ihrer Bewerbung, und nicht etwa eine gängige "Professionalität".

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